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Umbrien ist eine auf den Menschen zugeschnittene Region, ein Gebiet, reich
an natürlichen Schönheiten aber auch an großer, alter Tradition und vitalen
Kräften, die in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nahtlos ineinander
übergehen. Etwas mehr als 800 000 Einwohner leben auf einem Raum von
knapp 8456 qkm in dieser Region im Herzen Italiens, die sich in 92
Gemeinden unterteilt, welche das verwaltungsmäßige Gerüst Umbriens
darstellen. Dörfer und Städte verteilen sich gleichmäßig über die gesamte
Region, wie auch die umbrische Bevölkerung, so daß es praktisch keine
großstädtischen Ballungszentren gibt; so zählt Perugia, die Hauptstadt der
Region, nur 151000 Einwohner. Andererseits gibt es aber auch nicht die für
andere Regionen typischen menschenleeren Landstriche. Aufgrund der
kurzen Entfernungen zwischen den Städten und durch die geringen Ausmaße
der Region sind Kontakte und Verbindungen gut möglich. Die polyzentrische
Struktur der Ansiedlungen Umbriens reicht weit in die Vergangenheit zurück:
Antriebskraft und Hauptstützpunkt dieser Region ist ihr System der
autonomen Städte, die sich bereits im Altertum fest etablierten und wuchsen
und durch ihre Lage an Zufahrtswegen, Landstraßen und Eroberungsrouten
stets über eine gute Verbindung mit der Außenwelt verfügten.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Die Kunst der Holzschnitzerei findet in
grandiosen Werken wie den Holzschnitzarbeiten der Sala di Mercanzia von
Perugia, dem Chorgestühl von San Domenico in Perugia, der Kanzel der
Kirche San Lorenzo in Spello ihre Entfaltung. Die Entwicklung der
Intarsienkunst läßt sich in den umbrischen Kirchen und Palsten am
deutlichsten verfolgen.
Die Eisenschmiedekunst in Perugia, Orvieto, Gubbio
und der Gegend um den Trasimenischen See zeigt sich in den herrlichen
Werken wie dem Gitterwerk der Kappelle des Gonfalone di S. Francesco und
dem Gitterwerk der Kapelle S. Bernardino im Dom von Perugia. Mit der Entwicklung
der Industrialisierung findet ein Niederpng dieser sogenannten "kleineren
Künste" statt, die sich aber am Anfang des 19. Jahrhunderts bedeutend
erholen. Am Anfang der siebziger Jahre hat die Region Umbrien durch ihre
eigene promotionelle Aktivität die Entwicklung dieses Sektors angeregt, der
auch vom gleichzeitigen Zuwachs des regional-touristischen Verkehrs
unterstützt wurde.
Die Herstellung von Keramiken nach alten Vorlagen wird
vor allem in Gubbio, Gualdo Tadino, Deruta, Todi, Orvieto, Città di Castello,
Perugia und Umbertide, die Kunst des Terracotta in Ficulle betrieben. Im
Bereich Tuchweberei, Stickerei und Spitzenklöppelkunst verzeichnet man ein
Wiederaufleben der Techniken und Vorlageri aus der Zeit des Mittelalters und
der Renaissance.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Diese Wiederbelebung, die in allen Bereichen der sogenannten kleineren
Künste zu registrieren ist, setzt sich mit dem Wiederaufblühen der
Handweberei in Perugia (der als "Fiamma di Perugia" bezeichneten
Webkunstart), in Città di Castello und Assisi mit dem Doppelkreuzstich aus
der Zeit der Renaissance, der praktisch zum "Assisi-Stich" umgetaut wird,
immer mehr durch. Die Spitzenherstellung, eine mit der Häkelnadel
angefertigte und als "Irische Spitze" bezeichnete Handarbeit, wird im Jahre
1904 von Elena Guglielmi insbesondere auf der Isola Maggiore des
Trasimenischen Sees und später in Panicale in den Werkstätten des Ars
Panicalensis - die auch für ihre Stickerei berühmt ist - eingeführt.
Weltberühmtheit erlangt schließlich die Ars Wetana, eine besondere Art von
irischer Spitze, die auch heute noch in Orvieto hergestellt wird. Das Holz- und
Restaurationshandwerk hat sich in der heutigen Zeit im Vergleich zur
Vergangenheit geändert. Die Herstellung von Stil- und modernen Möbeln, die
Restaurierung antiker und antiquarischer Stücke erfolgt zum Teil in
Kleinindustriebetrieben. City di Castello, besitzt Werkstätten, Kleinbetriebe für
Stilmöbel, Werkstätten zur Restaurierung und Antiquitätengeschäfte.
In Todi befindet sich eine Reihe von Schnitzern, Kunsttischlern, Bildhauern,
Restauratoren, Stilmöbelherstellern und Antiquitätengeschäften. In Assisi und
Perugia sind Restauratoren und Antiquitätenhändler tätig, während in Orvieto
moderne Möbel gefertigt werden. Für die Schmiedekunst ist Gubbio mit seinen
noch vorhandenen Werkstätten, in denen insbesondere antike Waffen
reproduziert werden, bekannt. Assisi, Città della Pieve, Norcia und Villamagina
sind für ihre traditionelle kunsthandwerkliche Bearbeitung von Feilen und
Raspeln bekannt. Besondere Bedeutung kommt der in Magione noch
ausgeübten Kupfertreibarbeit zu.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Kein anderes Gebiet in Italien kann auf eine derart optimale Struktur zwischen
Siedlung und Raum, zwischen Mensch und Umwelt verweisen. Dieses
einzigartige Faktum ist bedingt durch die kulturelle Entwicklung, die zu einer
kontinuierlichen Linie und einem lückenlosen Übergang zwischen alter und
moderner Zeit geführt hat. Dies zeigt sich auch in den Zentren der Städte, in
denen sich die historischen Ereignisse, die die Grundlagen für die Besiedlung
der Region darstellten, noch heute nachvollziehen lassen: die Anwesenheit
der Etrusker, der Römer, die Bildung von Siedlungen, die überall ihre Spuren
hinterließen, in Perugia wie in Orvieto, in Spello wie in City di Castello. Zu
sehen ist dies auch an der Architektur von Assisi, Todi und Gubbio.
Man ist
fast geneigt zu sagen, ganz Umbrien ist eine einzige Stadt, mit den vielen
mittleren, kleinen und sehr kleinen Zentren, die alle das Gesicht und Gepräge
einer Stadt aufweisen mit gemeinsamen historisch-künstlerischen Aspekten,
die sich bis in unsere Tage erhielten und in ihrer Entwicklung keinerlei
Unterbrechung erfuhren. Diese Stabilität macht schließlich den Reiz der
Zentren Umbriens aus und verleiht ihnen eine kulturelle Vielschichtigkeit, ein
Gepräge, in dem sich die Ursprünge aus etruskischer und römischer
Zeit sowie aus der Zeit der Entstehung der Kommunen wiederfinden.
Betrachtet man schließlich das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt, so
zeichnen sich hier keine speziellen gebietsmäßig begrenzten wirtschaftlichen
oder demographischen Schwerpunkte ab, die sich in den Bergen, Hügeln oder
Ebenen gebildet hätten. Auch in diesem Falle erfolgte im Laufe der
Geschichte eine optimale Integration aller Aspekte.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Der gebietsmäßige Aufbau zeigte sich stets in einem ausgewogenen
Verhältnis zwischen Stadt und Land. Ein gleichmäßiges feinmaschiges Netz
an kleinen und mittleren Siedlungen breitet sich über die ganze Region aus.
Umbrien hat alle jene zersetzenden Elemente, die die Entwicklung des
Industriezeitalters in den anderen Regionen mit sich gebracht hat, nur am
Rande miterlebt: die Landflucht, die Entstehung und Ausuferung der
Trabantenstädte. Seine bedeutendsten Industrieansiedlungen konzentrieren
sich auf das Gebiet um Terni und Narni: Eisenindustrie, Metall und
Maschienenbau und chemische Industrie haben sich gegen Ende des letzten
Jahrhunderts entwickelt. Im Einzugsbereich der Hauptstadt Perugia ließen
sich die großen Lebensmittel- und Textilindustrien nieder. Weniger bedeutend,
aber von alter Tradition sind die Industriegebiete von San Giustino, Città di
Castello, Foligno, Gubbio und Gualdo Tadino.
Von sehr alter Tradition und
noch heute sehr lebendig ist das Handwerk, das für die Region einen
bedeutenden wirtschaftlichen und künstlerisch-historischen Faktor darstellt; so
befinden sich z.B. die wichtigsten Betriebe der Keramikherstellung in Gualdo
Tadino, Deruta, Gubbio, Orvieto und City di Castello, die der Möbelfertigung
im oberen Bereich des Tibertals und des Tuderte, die Kunstschmieden in
Gubbio und Orvieto und die Spitzenklöppeleien in Orvieto und der Gegend um
den Trasimenischen See.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Die Verkehrsverbindungen innerhalb der Region werden durch ein Netz gut
ausgebauter, schöner Straßen erleichtert und ermöglichen ein angenehmes
Reisen. Es bestehen zwei Hauptverkehrsachsen, die E 45 im Tal des Tibers
und die Staatsstraßen SS 75 und SS 76 bis, die entlang der Valle Umbra und
um den Trasimenischen See verlaufen. Die Autostrada del Sole (Autobahn
nach Süditalien) und der 12 km von Perugia entfernt liegende Flughafen der
Region in Sant'Egidio verbinden die Region mit dem übrigen Italien. Umbrien
ist somit ein Gebiet, das sich durch die natürliche Schönheit seiner
Landschaft, durch große künstlerische und kulturelle Traditionen, durch
moderne Strukturen in Wirtschaft und Verkehr auszeichnet, ein Land, für den
Tourismus besonders geeignet. Die Urlaubsmöglichkeiten sind praktisch
unbegrenzt, sowohl Air den Touristen, der länger verweilen mächte, als auch
für den Durchreisenden. Perugia, Città di Castello, Assisi, Spoleto, Gubbio,
Orvieto, Todi, Terni und Umgebung gelten aufgrund ihrer Lage, ihres milden
Klimas, ihres wunderschönen Panoramas und ihrer vielfältigen künstlerischen
Schönheiten als wahre Urlaubsoasen. Ebenso verhält es sich bei den
kleineren Städten, die reich an Kunstwerken und historischen Zeugnissen
sind, den Städten wie Montefalco, Spello, Trevi, Narni, Umbertide, Amelia,
Gualdo Tadino, Norcia, Cascia, Nocera Umbra, Città della Pieve, Sangemini
und Ferentillo. Besonders geeignet und für einen Sommer- und Familienurlaub
bestens gerüstet sind die Orte am Trasimenischen See: Passignano,
Castiglione del Lago, Tuoro und Magione.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Von der Antike zur Gegenwart
Umbrien ist eine Region, die auf eine fast dreitausendjährige Geschichte
zurückblicken kann und über eine solide kulturelle Struktur verfügt. Bereits im
Mittelalter waren die Benediktinerklöster Stützpunkte und Zentren, in denen
die klassische heidnische und die neue christliche Kultur Pflege und
Bewahrung erfuhren, die Künste ausgeübt und technisch-wissenschaftliche
Experimente in den Bereichen der Medizin, Naturwissenschaften und
Landwirtschaft betrieben wurden. Perugia z.B. war mit seiner Universität - die
eine der ältesten in Europa ist und Ende des 12./ Anfang des 13. Jahrhunderts
gegründet wurde - ein Zentrum und Mittelpunkt des kulturellen Lebens des
frühen Mittelalters und später der Renaissance gewesen, und ist es auch
heute noch innerhalb der Region selbst. Orvieto war viele Jahre lang
Bischofssitz, zog Künstler und Literaten geradezu an und war sowohl auf
politischem wie auf kulturellem Gebiet tonangebend. Dieses ist also der
Boden, aus dem die umbrische Kultur erwuchs und im Laufe der Jahrhunderte
eine Blütezeit erlebte, in der man stets um die Bewahrung der alten kulturellen
Einrichtungen wie um die Schaffung neuer mutiger Einrichtungen im
humanistichen, naturwissenschaftlichen und forschungstechnischen Bereich
bemüht war. Die umbrischen Universitäten, seine Kunstakademien, seine
Musikkurse sind heute nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa bekannt
und berühmt und ziehen Jahr für Jahr Tausende von Studenten aus allen
Teilen der Welt an. Doch damit nicht genug: überall fanden und finden
kulturelle Veranstaltungen von hohem Niveau statt, die Touristen und
Liebhaber scharenweise aus der ganzen Welt anlocken. Die bekanntesten
davon sind: das "Festival dei due Mondi" von Spoleto, das Musikfestival
"Sagra Musicale Umbra" und "Umbria Jazz". Neben diesen Veranstaltungen
leben in fast allen kleineren Städten Umbriens Feste und Brauchtum aus
alten Zeiten wieder auf; das Ceri-Fest und der "Palio della Balestra" in
Gubbio, das Frühjahrsfest "II Calendimaggio" in Assisi, die "Giostra della
Quintana" (Turnier und Umzug in historischen Kostmen) in Foligno, die "Corsa
all'Anello" in Narni oder der "Corteo Storico del Corpus Domini" (Historischer
Umzug an Fronleichnam) in Orvieto. Umbrien zeigt gleichzeitig seine an
Traditionen reiche Vergangenheit und die moderne Gegenwart, ohne
zwischen beiden zu trennen und liefert ein facettenreiches Bild seiner äußerst
vielfältigen und vielseitigen Gegenwart.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Die Küche
Umbrien ist seit jeher eine bäuerliche Gegend und hat somit eine Küche mit einfachen und
schmackhaften Gerichten, bei denen vorwiegend einheimische Produkte verwendet
werden.
Die Gärten liefern Frischobst und Frischgemüse, die Olivenhaine ein Öl von hoher Qualität,
die Schweinezucht hervorragende
Wurst, die Rinderzucht zartes Fleisch für Steaks, die Flässe und der Trasimenische See
Karpfen, Forellen, Hechte, Meeräschen und Barsche, die Wälder liefern Pilze, bester
Qualität die Valnerina Schwarztrüffel, Linsen und Käse, das Tal des oberen Tibers und die
Eugubino Gualdese weiße Trüffel, die Hügel mit ihren Rebstöcken einen hervorragenden
Wein, der jedes gute Essen abrundet.
Spieß und Grill sind die wichtigsten "Küchenwerkzeuge", aromatische Kräuter, Majoran und
Fenchel verleihen den Speisen ihren unverwechselbaren Geschmack, das Öl bleibt unter
den Gewärzen und Zutaten der unumstrittene König.
In der ganzen Region erhält man als Vorspeisen köstliche Wurstarten. Magere, trockene
Schinken, knoblauchwürziger Halsgrat mit Pfeffer und Salz, luftgetrocknete, frische
Schweinewürstchen.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Dazu reicht man Backwaren wie den typischen Kuchen alla Perugina, mit Schinken oder
Schweinemett garniert, Pizzabrot mit Salbei und Zwiebeln angereichert, Röstbrot mit
zerkleinerter Hühnerleber oder mit Trüffel und Heringsfilet, oder mit Salz oder Zucker
abgeschmeckt gegessen werden.
Zu den Vorspeisen, vor allem aber zum Aperitiv bietet man gerne schwarze Oliven mit
Orangen abgerundet. Als ersten Gang gibt es zumindest drei lokale Spezialitäten: die
"Ciriole", herzhafte Nudeln mit in Öl angeröstetem Knoblauch; "Strascinati", "Maccheroni" mit
in der Pfanne angebratenem Schweinemett und Eiern mit Parmesan; "Umbrici", von Hand
gemachte grobe Spaghetti.
Schließlich Spaghetti oder Risotto mit reichlich geriebener schwarzer oder weißer Trüffel. Bei
den Hauptgängen überwiegt das Spanferkel, das zwar ein Air ganz Mittelitalien typisches
Gericht, aber umbrischen Ursprungs ist. Dieses wird an einem Spieß im Holzofen, mit einer
Füllung aus zerkleinerter Leber, Herz und Lunge, die mit Pfeffer,
Knoblauch, Salz und wildem Fenchel gewürzt ist, zubereitet. Ein in Norcia und der gesamten
Valnerina verbreitetes und ebenfalls am Spieß zubereitetes Gericht sind die Schnepfen "alla
Norcina", die mit einer Füllung aus zerkleinerter Wurst, Butter, Majoran, Thymian - und wenn
Saison ist - schwarzer Trüffel versehen werden. "Budellacci", ein fein gesäuberter
Schweinedarm, geräuchert und abgeschmeckt mit
Salz, Gewürzen, Fenchelkörnern, werden am Grill zubereitet.
Der Wildhase wiederum wird in einem Sud aus Oliven, Weißwein, Brühe und aromatischen
Kräutern geschmort, während Würste aus grobem Schweinemett in der Kasserole mit
frischen Weintrauben zubereitet werden. Und schließlich der Fisch, eine Spezialität am
Trasimenischen See.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Die beiden wichtigsten Gerichte sind die "Regina in Porchetta", ein Karpfen, der nach dem
gleichen Verfahren wie die Porchetta zubereitet wird, und "Tegamaccio" (Fischpfanne) das
einer Fischsuppe ähnelt aber konzentrievter ist: alle Fischsorten des Sees sind vertrocknet
und werden in einer Reine mit aromatischen Kräutern und Weißwein in arstklassigem
Olivenöl geschmert.
Unter den zahlreichen Süßigkeiten und Desserts ist vor allem der "Torciglione" zu erwähnen,
ein Kuchen aus zerkleinerten Mandeln, Mehl und Zucker; außerdem der "Brustengolo", eine
Art grobe Polenta mit zerkleinerten Äpfeln, Pinienkernen, Nüssen, Zitronenschale und
Zucker; "Maccheroni" mit Nüssen, hausgemachte Tagliatelle aus geknetetem Mehl, gekocht
und mit Zucker, Zimt, zerkleinerten Nüssen und Zitronenschale serviert; zerkleinerte Nüsse,
mit Zitronenschale abgeschmeckt, sind eine besondere Weihnachtsspezialität.
An Ostern reicht man eine "Ciaramicola", bestehend aus Mehl, Eiern, zerlassenem
Schweineschmalz, Zucker, Alkermes. Diese wird im Ofen gebacken und mit geschlagenem
Eiweiß und Zucker garniert; schließlich noch die "Pinocchiate", ein Gebäck aus Eiern, Zucker
und Pinienkernen und der panpepato, ein trockenes Gebäck aus Sultanien, kandierten
Früchten und Mandeln.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Das Kunsthandwerk
Die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung der kunsthand-werklichen
Aktivitäten in Umbrien liegt in ihrer uralten Tradition begründet. Die
verschiedenen eigentlichen Formen des Kunsthandwerks nehmen jedoch erst
im Mittelalter ihren Anfang. In der Renaissance schließlich wirkt sich die große
Blütezeit, die in den Bereichen der bildenden Kunst zu verzeichnen ist, auch
auf das Kunsthandwerk aus, das hier seine größte Glanzzeit erreicht. Die
Keramik von Deruta, Perugia, Gubbio, Gualdo Tadino, Orvieto, City di
Castello setzt sich mit der Zeit in ganz Italien durch. Berühmtheit erlangen die
blütenweiß glasierten Keramiken aus Deruta, die grazil geschwungenen
goldgelben Dekorationen, die mit sicherer Hand aufgezeichneten Figuren, die
rubinroten Majoliken aus Gubbio von Giorgio Andreoli und Söhnen. Die
geometrische Schlichtheit der antiken Dekorationen aus Orvieto, die
Leuchtkraft der Glasurarbeiten aus Gubbio und Gualdo Tadino, die Wappen
und Reliefs aus City di Castello treten besonders hervor. Die Bearbeitung von
Stoffen, die in Umbrien mindestens seit dem XII. Jahrhundert betrieben wird,
unterlag nunmehr französischem Einfluß, besonders die Wandteppiche von
Lilla und Giacomo Bergiges, die in den folgenden Jahrhunderten in einigen
Air Perugia typischen Formen zum Ausdruck kommen wie die Stoffe aus der
Manufaktur Donini, deren Produktionen bis zum XVIII. Jahrhundert
überdauern, und die berühmten "Tischtücher" aus Perugia, die sowohl in
Kirchen als auch in Haushalten Verwendung finden. Diese Stoffe, für deren
Bearbeitung man sich von der Kultur des Mittleren Orients inspirieren ließ,
werden in Umbrien seit dem XIII. Jahrhundert hergestellt; sie sind mit
geometrischen Motiven, menschlichen und tierischen Wesen sowie
Glückwunschformeln dekoriert und erlangten wie die Peruginer Schleier
Berühmtheit in ganz Italien und Europa.
Es bietet eine große Vielfalt an Strukturen für die Unterbringung: Hotels, Agritourismusbetrieben (Ferien auf dem Bauernhof), Residence (Ferienwohnanlagen), Bed & Breakfast, Zimmervermietungen, Ferienwohnungen/-häusern, Campingplätzen und Feriendörfen: Sie brauchen nur auszuwählen und schon kann Ihre interessante Entdeckungsreise in Mythos und
Geschichte beginnen, denn Umbrien ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
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